Mondphasen, Mondfinsternis, Sonnenfinsternis.
Mondphasen, Mondfinsternis und Sonnenfinsternis.
Auszug aus dem Buch Hohlwelttheorie von Johannes Lang, Seite 249
Mondphasen, Mondfinsternis und Sonnenfinsternis:
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Mond in seinen verschiedenen Phasen
Unsere Zeichnung Nr. 48 zeigt den Mond in seinen verschiedenen Phasen.
 

Bei Neumond trifft ihn das Licht, senkrecht von innen kommend, von hinten.
 

Die der Erdoberfläche zugewandte Seite ist dunkel.

Der Halbmond entsteht, wenn der Mond durch die Lichtkurven von der Seite getroffen wird.
Bei Vollmond wird der Mond von allen Seiten (auch von hinten) von der zur Erdweltmitte zurückflutenden (umgekehrten) Lichtfontäne umflossen.
Bei den dazwischen liegenden Phasen ist stets eine Hälfte durch die Lichtkurven bestrahlt.
Das vom Mond ausgehende Licht strahlt nun seinerseits wieder in den bekannten Lichtkurven zur Erdoberfläche, so dass wir den Mond im ersten und letzten Viertel in der bekannten Sichelform sehen. (Siehe Zeichnung Nr. 49.)

Zwischen unserer und der kopernikanischen Erklärung ist übrigens hierin kein Unterschied.
Man beachte, dass Zeichnung Nr. 48 nur einen Schnitt durch die Erdwelt darstellt.
Der Vollmond wurde — wegen der Darstellung der Mondfinsternis auf der gleichen Zeichnung — zweimal eingezeichnet.
Man braucht sich nur zu vergegenwärtigen, dass dieser Schnitt sich von allen Seiten gleich bleibt. Die eingezeichneten Lichtkurven treffen demnach von fast allen Seiten auf die Vollmondkugel auf, sie also von fast allen Seiten erleuchtend.
 

Mond in der Beleuchtung Zeichnung Nr. 49

Das vom Mond ausgehende Licht strahlt nun seinerseits wieder in den bekannten Lichtkurven zur Erdoberfläche, so dass wir den Mond im ersten und letzten Viertel in der bekannten Sichelform sehen. 

Steht der Mond genau der Sonne gegenüber in der Erdwelt, dann muss er durch den lichtlosen trichterförmigen Nachtkanal gehen, der von den Lichtkurven nicht erreicht wird.
Dieser Nachtkanal ist, da die Lichtkurven nach allen Seiten gleichmäßig gekrümmt sind, kreisrund.
Diejenigen Stellen des Mondes, die durch diesen lichtlosen Kanal gehen, werden nicht beleuchtet, wodurch der Eindruck eines kreisrunden Schattens entsteht, der von den Kopernikanern als „Erdschatten“ gedeutet wird.
Geht der Mond ganz durch diesen Nachtkanal, so haben wir eine totale Mondfinsternis.
Der Mond muss dann der Sonne genau gegenüberstehen. Steht er so weit seitlich, dass er nur noch mit einem Teil durch den Nachtkanal wandert, so gibt es eine teilweise Mondfinsternis.

Dass wir nicht jeden Monat Mondfinsternis haben, rührt daher, dass der Mond meistens etwas seitlich am Nachtkanal vorbeiwandert.
Auf Zeichnung Nr. 48 sieht man die Nachtseite der Erdwelt (schwarz) mit dem von den Lichtkurven nicht berührten Nachtkanal und darinnen den verfinsterten Mond.

Die Sonnenfinsternis erklären wir nicht anders wie die Kopernikaner. Steht der Mond genau zwischen der Sonne und der Erdoberfläche, so haben wir eine totale Sonnenfinsternis. Geht er etwas seitlich vorbei, so gibt es eine teilweise Sonnenfinsternis. Wenn er aber noch weiter seitlich vorbeigellt, so dass er die Sonne nicht mehr verdeckt, so haben wir lediglich Neumond.
Vereinfachte Darstellung  für die beobachtet Rückläufigkeit eines Planeten, 
die auch Schleifenbahn genannt wird.